SYMPOSIUM 2026
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»VERÄNDERUNG … DAS STETE UNGEWISSE«
Nach einem 25-jährigen Jubiläum setzt eu-art-network seine Aktivitäten fort und widmet sich in dem kommenden Symposium den Veränderungen als eine zuverlässige Konstante in unserem Leben.
Wir selbst beginnen damit, dass sich 2026 der Veranstaltungsort ändert und das Symposium in Stadtschlaining stattfindet.
Die Zeiten ändern sich – „…The Times They Are a-Changin´…“ – sang Bob Dylan schon 1963. Ein herausragender Song der Hippie-Ära. Die Veränderung als permanenter Prozess.
Von der industriellen Revolution zur künstlichen Intelligenz oder von der Höhlenmalerei zum Kunstmarkt.
Veränderung kann nicht nur eine Herausforderung, sondern gleichzeitig auch eine Chance sein. Sie löst Angst oder Euphorie aus und vermag sich auch jeweils ins Gegenteil zu kehren. Man könnte das auch als das „Abenteuer Leben“ bezeichnen.
„Veränderung bedeutet Fortschritt, und Fortschritt bedeutet Leben“, sagt Marie v. Ebner-Eschenbach. Deutlicher und poetischer hat es Heraklit formuliert: „Kein Mensch betritt denselben Fluss zweimal, denn es ist nicht der selbe Fluss und er ist nicht derselbe Mensch“!
Ständig begegnet man Veränderungen und ist konfrontiert mit angenehmen oder unangenehmen. Wenn wir heute die Geschehnisse nah und fern betrachten, so erfüllt es uns mit Sorge, wenn demokratische Werte in einen Autoritarismus münden. Ob diese Veränderung Fortschritt bedeutet, lässt sich nur schwer behaupten – gilt das doch sicher nicht für alle. Welche Ergebnisse Prozesse zeitigen, kann man kaum voraussehen – geradlinige Entwicklungen von der Idee zum Ergebnis sind grundsätzlich als Seltenheit zu bezeichnen.
So kann man auch den schöpferischen Prozess sehen. Vorgänge von Veränderungen sind hier sehr gut nachzuvollziehen. Das werden wir in dem Symposium aufnehmen, diskutieren und mit den Mitteln der zeitgenössischen Kunst zum Ausdruck bringen und die Ergebnisse des Symposiums werden in unserem Cahier d´art festgehalten.
AUSSTELLUNG IN BRATISLAVA
ORF

Eröffnung durch die Kunsthistorikerin und Kuratorin Mária Horváthová (SK), dem Initiator der Ausstellung, Bildhauer Milan Lukáč (SK), für die Galerie des Slowakischen Rundfunks František Löv (SK), sowie dem Kurator und Künstler Wolfgang A. Horwath (A)
Die Initiative für zeitgenössische Kunst in Burgenland, das eu-art-network – zeigt zurzeit in der Galerie des Slowakischen Rundfunks einen umfassenden Rückblick von Ergebnissen der internationalen Symposien, die seit 2001 entstanden sind. Diese Auswahl aus 25 Jahren gehört zu den umfassenden Präsentationen neben einer großen Schau im Nordico- Museum der Stadt Linz – 2007 oder auf Schloss Tabor 2025 und den weiteren zahlreichen repräsentativen Ausstellungen in ganz Europa.
Viel Anerkennung kam von einem zahlreich erschienen Publikum und vor allem ein Zeichen der Wertschätzung durch angereiste Teilnehmer der Symposien. Nicht nur aus Österreich und Slowakei, sondern auch aus Ägypten, Slowenien und Ungarn.
Rückblicke
Galerie des Slowakischen Rundfunks
Mýtna 1, Bratislava
Ausgestellte Künstler*innen:
Milan Lukáč [SK], Katarína Galovic Gáspár [SK], Vito Bojnansky [SK], Róbert Viktor Němeček [SK], Peter Assmann [AT], Najet Dhahbi [TN], Elisabeth Frei [IT], Weaam Ahmed El Masry [EG], Bianka Gonda [SE], Jarek Grulkowski [PL], Renate Holpfer [AT], Leopold Kogler [AT], Eveline Lehner [AT], Eva Möseneder [AT], Katharina Moser [AT], Xenia Ostrovskaya [RU], Irena Romih [SI], Laura Schlemmer [HU], Laura Schlemmer [HU], Gudrun Schüler [DE], Linda Schwarz [DE], Wolfgang A. Horwath [AT], Markus Anton Huber [AT], Klaus Ludwig Kerstinger [AT], Elke Mischling [AT], Hans Wetzelsdorfer [AT], Sepp Laubner [AT], Robert Schneider ([AT], Svetlana Dosen [DK], Erika Adamsson [FI], Farnaz Rabieijah [IR], Sebastian Mittl [AT], Jelena Bjelica [RS], Maja Erdeljanin [RS], Alexey Belavin [DE/RU], Sonia Guisado [E], Monika Sigeti [RS], Danijel Babic [RS], Georgios Xenos [GR], Jelena Duric´ [SR], Klara Petra Szabo [HU], Svetlana Jakimovska-Rodic [SL], Zsolt Ferenczy [HU], Johnny Ewald [S]
Ausstellung ist zu sehnen bis 29.05.2026, montags bis freitags 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
